Alte Mars-Vulkan-Caldera

Dieses Bild, das vom Raumschiff Mars Express der ESA aufgenommen wurde, zeigt Apollinaris Patera, eine alte Vulkankaldera in der Nähe des Gusev-Kraters auf dem Mars. Der bläulich getönte Dunst sind dünne Wolken über dem Rand der Caldera.

Dieses Bild, das von der hochauflösenden Stereokamera (HRSC) an Bord des Mars Express-Raumfahrzeugs der ESA aufgenommen wurde, zeigt die Caldera von Apollinaris Patera, einem alten, 5 Kilometer hohen Vulkan nordwestlich des Gusev-Kraters.
Der HRSC erhielt dieses Bild während der Umlaufbahn 987 mit einer Bodenauflösung von ungefähr 11,1 Metern pro Pixel. Das Bild zeigt einen Teil von Apollinaris Patera, einem Vulkan, der ungefähr 7,2 ° südlich und 174,6 ° östlich liegt.

Apollinaris Patera ist ein alter Schildvulkan am nördlichen Rand des südlichen Hochlands, südöstlich von Elysium Planitia und nördlich des Gusev-Kraters, der jetzt vom Mars Rover Spirit der NASA erkundet wird.

Der Vulkan misst an seiner Basis ungefähr 180 mal 280 Kilometer und erhebt sich maximal 5 Kilometer über dem umgebenden Gelände.
Schildvulkane sind große vulkanische Strukturen mit leicht abfallenden Flanken. Die Caldera von Apollinaris Patera hat die Form eines großen Kraters mit einem Durchmesser von etwa 80 Kilometern und einer Tiefe von bis zu 1 Kilometer. Vulkanische Calderas entstehen, wenn ein Vulkan explodiert oder wenn der Kegel zusammenbricht.

In diesem Echtfarbenbild ist das Gelände teilweise von dünnen, diffusen, weißlich erscheinenden Wolken bedeckt.

Der westliche Bereich des Farbbildes (oben im Bild, rechts im Norden) ist durch helleres Material gekennzeichnet, das geschichtet zu sein scheint und das Ergebnis einer Sedimentablagerung sein könnte. Eine deutliche Schichtung, die ein terrassenartiges Erscheinungsbild verursacht, ist auch östlich dieses helleren Materials und in dem relativ flachen Bereich im Nordwesten (oben rechts) des Farbbilds sichtbar.

Die Farbszenen der Calderas wurden aus den drei HRSC-Farbkanälen und dem Nadir-Kanal abgeleitet. Das Anaglyphenbild wurde aus dem Nadir und einem Stereokanal berechnet. Die Bildauflösung wurde für die Verwendung im Internet verringert.

Originalquelle: ESA-Pressemitteilung

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