Nach 13 Jahren hat die Internationale Raumstation ihre NASA-Räume

Washington, DC-Licht vom Polarstern, dem Polarstern, hat Menschen geholfen, sich über Jahrtausende zurechtzufinden. Doch seine Schwerkraft hat die Bewegungen von zwei weniger bekannten Begleiter Sternen viel länger geführt.

Einer seiner stellaren Begleiter ist mit einem Fernrohr deutlich sichtbar, der andere umarmt Polaris jedoch so fest, dass er bisher nie direkt beobachtet wurde. Mit dem Hubble Space Telescope haben Astronomen diesen nahen Nachbarn zum ersten Mal fotografiert und sein ultraviolettes Licht aufgenommen.

"Der Stern, den wir beobachtet haben, ist so nah am Polarstern, dass wir jedes verfügbare Stück Hubbles Auflösung brauchten, um ihn zu sehen", sagte Nancy Evans, Astronomin am Harvard-Smithsonian Center für Astrophysik, die an der Forschung teilnahm.

Der neu beobachtete Begleiter Stern ist etwa 2 Milliarden Meilen von Polaris. Die Astronomen wissen seit etwa 50 Jahren von der Analyse des Lichts, das vom Dreisternsystem kommt, aber es war so schwach im Vergleich zu Polaris, dass eine direkte Beobachtung unmöglich war.

Bessere Schätzungen

Die Beobachtungen haben den Forschern geholfen, die Massenschätzung für den Hauptstern und den neu fotografierten Begleiter zu verfeinern.

"Der Begleiter ist ein wenig massiver als die Sonne und ein bisschen heller und ein bisschen heißer", sagte Evans.

Frühe Schätzungen deuten darauf hin, dass Polaris etwa viermal massiver ist als die Sonne, aber die Forscher hoffen, ihre Schätzung mit Beobachtungen über die Umlaufbahn des Begleitsterns zu verfeinern.

Die Forschung wurde heute in einer Pressekonferenz auf der 207. Sitzung der American Astronomical Society vorgestellt.

Aus dem Schatten

"Mit Hubble haben wir den Kameraden des Nordsterns aus dem Schatten und ins Rampenlicht gezogen", sagte der Astronom Howard Bond vom Space Telescope Science Institute, der Hubble für die NASA und die Europäische Weltraumorganisation betreibt.

Polarstern ist der hellste Stern im Sternbild Ursa Minor und liegt etwa 431 Lichtjahre entfernt. Es liegt fast direkt über dem himmlischen Nordpol und ist damit der aktuelle Nordpolstern der Erde. Es erscheint als ein Fixpunkt am Nachthimmel, um den sich alle anderen Sterne drehen, und die Seeleute haben sich lange damit beschäftigt, sich zu orientieren.

Polaris gehört zu einer besonderen Klasse von massiven, pulsierenden Sternen, die als Cepheiden bekannt sind und in regelmäßigen Abständen gedimmt und aufgehellt werden. Wissenschaftler verwenden Cepheiden, um die Entfernung zu fernen Galaxien und Sternhaufen zu messen und die Expansionsrate des Universums zu berechnen. Die Kenntnis der Masse eines Cepheiden ist wichtig für dieses Verständnis, aber die Berechnung der Masse für die meisten Sterne ist schwierig.

Obwohl Polaris ein Dreifachsternsystem ist, kann es in ein Doppelsternsystem und einen weiter entfernten Stern zerlegt werden. Binäre Systeme sind wichtig, weil ihre Sterne zu den wenigen gehören, deren Massen genau bestimmt werden können. Die Berechnung der Masse für jeden Stern in einem binären Aufbau erfordert jedoch die Kenntnis ihrer vollständigen Umlaufbahnen. Dies erfordert wiederum eine visuelle Beobachtung ihrer Bewegungen - etwas, das mit dem Polaris-Binärsystem bisher nicht möglich war.

"Unser ultimatives Ziel ist eine genaue Masse für Polaris", sagte Evans. "Um dies zu tun, ist der nächste Meilenstein, die Bewegung des Begleiters in seiner Umlaufbahn zu messen."