Einige fremde Welten könnten "zu viel" Wasser für das Leben haben

Es ist ein hartes Leben für den Saturnmond Epimetheus.

Der hellgraue Mond, den die NASA-Website als "kartoffelförmig" bezeichnet, ist von Kratern aus gnadenlosen Kollisionen mit Weltraummüll bedeckt. Einige dieser Krater sind laut NASA größer als ein Viertel des Durchmessers des Mondes selbst.

In einem neu veröffentlichten, hochauflösenden Bild von Epimetheus, das am 21. Februar von der Raumsonde Cassini aufgenommen wurde, steht dieser kleine Mond im Rampenlicht. Auf dem Foto taucht Epimetheus aus einer tiefen, tintenschwarzen Farbe auf, seine Oberfläche ist mit grauen Tupfen verziert.

Epimetheus ist ungefähr 70 Meilen (113 Kilometer) über. Mehrere Krater auf seiner Oberfläche sind größer als 19 Meilen breit (30 km). Das Bild zeigt die dem Saturn abgewandte Seite des Epimetheus in einer Entfernung von etwa 15.000 km. Der Mond ist zu klein, um eine Atmosphäre zu haben, die durch die Schwerkraft gehalten werden muss; noch hat es interne geologische Aktivität. Ohne diese Faktoren gibt es nichts, was die Krater löschen könnte, die die Oberfläche des Mondes sprenkeln.

Die Umlaufbahn des Epimetheus um Saturn ist einzigartig im Sonnensystem. Dieser kleine Mond teilt eine Umlaufbahn mit einem anderen Mond von Saturn, genannt Janus. Ein Mond ist 50 km näher am Saturn als der andere. Wenn die beiden Monde in ihrer Umlaufbahn aufeinander treffen, bewirkt die gravitative Wechselwirkung, dass die Monde ihre Plätze wechseln. Dieses Do-Si-Do findet nach Angaben der NASA etwa alle vier Jahre statt, obwohl die Monde, die jemals aufeinander treffen, etwa 6.200 Meilen (10.000 km) am nächsten sind. Es gibt keine andere ähnliche Anordnung im Sonnensystem.

Die Cassini-Sonde hat bereits eine Reihe von Manövern gestartet, die sie schließlich durch die Atmosphäre des Saturn rasen lassen. Dieser Todesfall wird Wissenschaftlern einen genauen Blick auf Teile des beringten Planeten geben, den das umkreisende Raumschiff nicht erreichen kann.