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Jenseits der Grenze des interstellaren Raums rief das ferne Voyager-1-Raumfahrzeug Anfang dieses Jahres mit Geräuschen aus seiner neuen Umgebung zur Erde zurück. Es ist wahr, dass die Leere des Raums keinen Klang trägt - es gibt kein Gas oder eine andere Substanz, um die Wellen zu übertragen - aber das erkannte Voyager-Signal kann mit Frequenzen wiedergegeben werden, die das menschliche Ohr verstehen kann.

Die NASA hat im September bekannt gegeben, dass Voyager 1 im August 2012 die Heliosphäre verlassen hat. Die Heliosphäre ist eine Hülle aus magnetischem Einfluss, die von der Sonne ausgeht und sich durch einen Strom geladener Teilchen ausbreitet, den so genannten Sonnenwind.

Auf der Pressekonferenz demonstrierte Don Gurnett, der Hauptprüfer für das Plasmawellen-Wissenschaftsinstrument des Voyager 1, eine Reihe von Geräuschen, die das Instrument aufgenommen hatte.

"Streng genommen erkennt das Plasma-Wellen-Instrument keinen Ton. Stattdessen spürt es Elektronenwellen im ionisierten Gas oder 'Plasma', durch das der Voyager fliegt", heißt es in einer Stellungnahme der NASA. Diese Wellen finden jedoch bei Frequenzen statt, die Menschen erkennen können.

"Wir können die Daten über einen Lautsprecher wiedergeben und zuhören", sagte Gurnett, ein Physikprofessor an der Universität von Iowa, in der Erklärung. "Die Tonhöhe und die Frequenz sagen uns etwas über die Dichte des Gases, das das Raumfahrzeug umgibt." [Höre was Voyager 1 entdeckt hat]

Innerhalb der Heliosphäre hatten die Geräusche eine Frequenz von etwa 300 Hz. Sobald die Voyager die Szene verlassen hatte, sprang die Frequenz höher auf 2 bis 3 kHz, "entsprechend dichterem Gas im interstellaren Medium", so die NASA-Veröffentlichung.

Es gab mindestens zwei bestätigte Fälle dieser Töne: Oktober bis November 2012 und April bis Mai 2013. Beide traten auf, nachdem riesige koronale Massenauswürfe (Material von der Sonne) die Plasmaaktivität um Voyager 1 erhöhten. Es gab eine Verzögerung vor den Wissenschaftlern Englisch: bio-pro.de/en/region/stern/magazin/...2/index.html Die Aufnahmen wurden entdeckt, weil die Daten nur alle drei bis sechs Monate abgespielt werden, sagt die NASA, und es wird mehr Zeit benötigt, um die Ergebnisse zu interpretieren.

Gurnett spekulierte weiter, dass "Schockfronten" jenseits des Sonnensystems den interstellaren Raum durchbrechen und das Plasma um die Voyager 1 stören könnten. Er werde in zukünftigen Aufzeichnungen der weit entferntesten Raumsonde der Welt nach Hinweisen auf diese Aktivität lauschen.