Manchmal fühlst du dich wie ein Quark … und manchmal nicht

[/ caption] Es ist ein Higgs-Boson. Seine Anwesenheit soll helfen, unseren Mangel an Konsistenzen in Bezug auf die theoretische Physik zu erklären – und seine Beobachtung war eine der Hauptfunktionen des Large Hadron Collider. Aber der LHC hat es noch nicht gefunden. In der Tat könnten wir uns fragen, was es sonst noch nicht gefunden hat …

Im Moment haben Wissenschaftler einige sehr schwerfällige Fragen beantwortet – oder zumindest postuliert -, die knapp über den Rahmen des Standardmodells hinausgehen. Eines der wichtigsten ist die Existenz dunkler Materie. Um die Lösung zu finden, verwenden sie ein Modell namens Supersymmetrie. Es ist ein recht einfaches Konzept, das besagt, dass für jedes Teilchen ein stärkeres bei höheren Energieniveaus wiedergegeben wird. Das einzige Problem mit dieser Theorie ist, dass es noch keinen Beweis für diese "Superteilchen" gibt. Laut einer Analyse des ersten Kollisionsjahres des LHC wurden „Squarks“ und „Gluinos“, die Antithese von Quarks und Gluonen, bei Energien von bis zu 1 Teraelektronvolt (TeV) des Standardmodells aufgehoben.

Es sollte einfach sein, oder? Angesichts des breiten Spektrums sollten einfache Elemente in den supersymmetrischen Modellen enthalten sein – selbst wenn die komplexeren und energetischeren Modelle zu einem anderen Zeitpunkt untersucht werden müssen. "Die Luft wird immer dünner für Supersymmetrie", sagt Guido Tonelli von der CMS-Zusammenarbeit des LHC. Gleichzeitig gibt es noch keine Anzeichen von Gravitonen – Teilchen, die die Schwerkraft übertragen und für eine Quantentheorie der Kraft wesentlich sind – unterhalb einer Energie von 2 TeV.

Dieser Mangel an Erkenntnissen lässt einige Leute sich fragen, ob wir Antworten auf die falschen Fragen erwarten, aber Rolf-Dieter Heuer, Generaldirektor des CERN, ist optimistischer. Er weiß, dass der LHC nur etwa 1/1000 seiner endgültigen Daten produziert hat. "Etwas wird kommen", sagt er. "Wir müssen nur geduldig sein." Aber was ist mit dem Higgs-Boson? Bisher war es nur ein Fehler auf dem LHC-Bildschirm. "Wir werden die Shakespeare-Frage von Higgs – sein oder nicht sein – bis Ende nächsten Jahres beantwortet haben", prognostiziert Heuer.

Ursprüngliche Nachrichtenquelle: NewScientist News und Wikipedia.

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