Freiliegendes Grundgestein auf dem Mars

Kopfsteinpflaster erscheinen auf Trogböden zwischen vom Wind verwehten Wellen. klicken um zu vergrößern
Der Opportunity Rover der NASA hat dieses Foto der Marsoberfläche während seiner Wanderung vom Erebus-Krater zum Victoria-Krater aufgenommen. Das Bild zeigt freiliegendes Grundgestein zwischen großen, vom Wind verwehten Sandwellen. Gelegenheit nahm das Foto am 27. April 2006 während seines 802. Mars-Erkundungstages auf.

Während die Mars Exploration Rover Opportunity der NASA weiterhin vom „Erebus Crater“ zum „Victoria Crater“ wandert, navigiert der Rover entlang der Grundgesteinsbelichtungen zwischen großen, vom Wind verwehten Wellen. Auf dem Weg dorthin haben Wissenschaftler Pflasterfelder untersucht, die manchmal auf Muldenböden zwischen Wellen auftreten. Sie haben auch die Streifenmuster untersucht, die bei großen Wellen auftreten.

Diese Ansicht, die mit der Panoramakamera von Opportunity am 802. Mars-Tag (Sol) des Rovers (27. April 2006) aufgenommen wurde, ist ein Mosaik, das sich über etwa 30 Grad erstreckt. Es zeigt ein Feld aus Kopfsteinpflaster, eingebettet in windgetriebene Wellen, die etwa 20 Zentimeter hoch sind.

Der Ursprung von Kopfsteinpflasterfeldern wie diesem ist unbekannt. Die Pflastersteine ​​können eine Verzögerung von gröberem Material sein, das von einer oder mehreren Bodenablagerungen zurückgeblieben ist, deren feinere Partikel weggeblasen sind. Die Pflastersteine ​​können erodierte Fragmente von meteoritischem Material, sekundäre Auswürfe von Marsgestein sein, die hier von Kratern an anderer Stelle auf der Oberfläche geworfen werden, Verwitterungsreste von lokal gewonnenem Grundgestein oder eine Mischung aus diesen. Wissenschaftler werden die verschiedenen Filter der Panoramakamera verwenden, um die Gesteinsarten, die Variabilität und die Herkunft der Pflastersteine ​​zu untersuchen. Hierbei handelt es sich um eine ungefähr originalgetreue Wiedergabe, bei der separate Bilder kombiniert werden, die mit den 753-Nanometer-, 535-Nanometer- und 432-Nanometer-Filtern der Panoramakamera aufgenommen wurden.

Originalquelle: NASA-Pressemitteilung

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