Vom Weltraum aus gesehen: Geisterhafte, ätherische Insel

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Diese eindringliche Aussicht auf die Insel Shikotan sieht eher jenseits der Welt aus und zeigt gespenstische Meereiswirbel, die die schneebedeckte Vulkaninsel umgeben. Die Kette erstreckt sich ungefähr 1.300 km nordöstlich von Japan vor der Küste Russlands. Der Advanced Land Imager (ALI) auf dem Satelliten Earth Observing-1 (EO-1) der NASA hat dieses natürliche Farbbild von Shikotan am 14. Februar 2011 aufgenommen.

Wenn sich das Eis um die Insel bildet, wird es durch die sich bewegenden Strömungen geformt – was ihm ein wirbelndes Aussehen verleiht. Nördlich des westlichen Endes von Shikotan haben Wirbel das Eis zu rauen Kreisen geformt.

Das raue Erscheinungsbild der Insel beruht auf Millionen von Jahren vulkanischer und seismischer Aktivität, mehreren Tsunamis und Verwitterung durch Wind und Regen. Die gesamte Landfläche von Shikotan beträgt 225 Quadratkilometer.

Obwohl diese Insel ein Teil Russlands ist, hat Japan auch einen Anspruch darauf. Und obwohl Sie es auf diesem Bild nicht erraten würden, gibt es zwei verschiedene Siedlungen mit jeweils etwa 1.000 Einwohnern. Der Name Shikotan leitet sich von einem alten japanischen Dialekt ab und bedeutet "Land mit großen Gemeinschaften".

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