Können Sie den zukünftigen Standort der Utopia Planitia-Werften in diesem neuen HiRISE-Bild erkennen?

Der Name dieses großen Einschlagbeckens auf dem Mars, Utopia Planitia, klingt idyllisch. Aber es trifft auch einen warmen Ort im Herzen eines jeden Trekkies, da es in Zukunft (zumindest im Star Trek-Universum) der Ort sein wird, an dem das ursprüngliche Starship Enterprise und seine vielen Inkarnationen gebaut werden. Während sich die Mehrheit der Utopia Planitia-Werften in einer geosynchronen Umlaufbahn des Mars befindet, gibt es laut der Website des Utopia Planitia Yards Starship Guide auch Einrichtungen auf dem Planeten. Uptopia Planitia wurde als „idealer Standort [für die Werft] befunden, und eine Reihe von Planetenstandorten werden zusammen mit einer expansiven Orbitalanlage in einer geosynchronen Umlaufbahn direkt darüber entwickelt“, erklärt der Standort.

Aber zurück in die Gegenwart und dieses wunderschöne Bild von der HiRISE-Kamera an Bord des Mars Reconnaissance Orbiter.

Was an dem Bild auffällt, sind die polygonförmigen Muster von Mulden und großen muschelförmigen Vertiefungen. Mike Mellon, der auf der HiRISE-Website schreibt, erklärt, dass solche Landformen zusammen als „Thermokarst“ bezeichnet werden, was beide auf einen etwas wärmeren und feuchteren Mars in der Vergangenheit hinweisen.

Schreibt Mellon:

Unter den richtigen Klimabedingungen kann sich Eis bilden und sich saisonal in einem Wabennetz vertikaler Brüche ansammeln, die auftreten, wenn sich eisreicher Boden jeden Winter zusammenzieht. Auf der Erde wird diese Form des unterirdischen Eises als „Eiskeil“ bezeichnet. Es sind besondere Bedingungen erforderlich, damit sich dieses Eis ansammelt und zu einem großen Keil entwickelt, nämlich warme Temperatur und reichlich Oberflächenwasser. Es bildet sich eine dicke Schicht aufgetauten feuchten Bodens, durch die Wasser in die offenen Kontraktionsrisse im darunter liegenden Permafrost eindringen kann. Später führt der Verlust dieses Keileises, beispielsweise durch Sublimation, zu tiefen Vertiefungen, die das Wabennetzwerk markieren.

Ebenso könnten die größeren Jakobsmuschelvertiefungen auf ein früheres Klima gefrorener Teiche oder lokaler, vom Wind verwehter Schnee in Hohlräumen hinweisen. Diese Oberflächeneisablagerungen könnten später von den sich ständig verändernden Böden und dem Staub bedeckt werden. In beiden Fällen ist das derzeit bitterkalte und trockene Klima des Mars nicht förderlich für die Bildung einer dieser vergrabenen Eisformen. Daher weisen diese Landformen auf ein wärmeres, aber immer noch kaltes Klima in der geologischen Vergangenheit hin.

Dieses Bild zeigt nur, warum ich so ein großer Fan der HiRISE-Kamera bin: Ein wunderschönes Bild unseres Nachbarplaneten, das erst letzten Monat von einem Raumschiff aufgenommen wurde, das JETZT den Mars umkreist und uns mehr über die Vergangenheit erzählt und gleichzeitig Hoffnung für unsere gibt potenziell weltraumtaugliche Zukunft.

Rate article
Schreibe einen Kommentar