Der perfekte Krater für eine Mondansiedlung?

Obwohl der SMART-1 der ESA 2006 in den Mond eingeschlagen wurde, hatte er die Gelegenheit, eine enorme Menge an Wissenschaft zu sammeln. Insbesondere die Ansicht dieses Kraters hat den ESA-Wissenschaftlern das Gefühl gegeben, dass sie den perfekten Ort für eine zukünftige dauerhafte Basis auf dem Mond suchen könnten.

Crater Plaskett liegt sehr nahe am Nordpol des Mondes. Dies bedeutet, dass es in ewiges Sonnenlicht getaucht ist. Dies würde zukünftigen Forschern viel Sonnenenergie liefern und eine vorhersehbare Temperatur erzeugen – es ist nur heiß, nicht heiß und kalt. In der Nähe befindliche Krater, die in ewige Dunkelheit getaucht sind, können große Vorräte an Wassereis enthalten, die für Luft, Kraftstoff und Trinkwasser verwendet werden können.

Crater Plaskett könnte einen guten ersten Schritt für die Erforschung des Sonnensystems darstellen. Es ist nah genug, dass Astronauten die Erde noch sehen können. Bei Bedarf könnte die Hilfe innerhalb von Tagen eintreffen, und die Kommunikation würde fast augenblicklich erfolgen. Aber es ist weit genug entfernt, um Missionsplanern zu helfen, zu verstehen, was für zukünftige Missionen von längerer Dauer auf dem Mond und schließlich zum Mars erforderlich ist.

SMART-1 beendete seine Mission am 3. September 2006, als ihm der Treibstoff ausgegangen war und er gegen die Mondoberfläche stürzte. Wissenschaftler werden seine Daten und Bilder jahrelang untersuchen.

Originalquelle: ESA-Pressemitteilung

Rate article
Schreibe einen Kommentar